Hausratsversicherung

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Schäden durch Blitz, Brand oder Feuer

Ein Gebäudebrand ist wohl die schlimmste Gefahr für einen Hausstand. Brände können durch Blitz, Explosion, Kurzschlüsse oder auch sonstigen Entzündungen ausgelöst werden. Eine Hausratversicherung versichert diese Brandschäden.

Blitz, Brand und Feuer: Eine Hausratversicherung sichert ab

Wie sich aus dem Namen der Hausratversicherung ableiten lässt, schützt sie den Hausrat und das gegen vielerlei Gefahren. Ein Brand zählt dabei wohl zu den bedrohlichsten Risiken. Ein solcher geht in der Regel mit einem hohen Schaden einher. Nicht nur der Brand selbst, sondern auch das eingesetzte Löschwasser tragen dazu bei. Selten bleibt am Ende etwas vom Hausrat übrig. In einer solchen Situation begreift man erst den Ausspruch „Ich konnte nur das retten, was ich am Leibe trug!“, denn bei einem Gebäudebrand ist genau das meist der Fall. Zwar kann die Hausratversicherung nicht die vernichteten Dinge wiederbeschaffen, sie stellt allerdings das Geld für eine Ersatzanschaffung zur Verfügung.

Die Entstehung eines Gebäudebrands

Es gibt zahlreiche Ereignisse, die zu einem Gebäudebrand führen können. Manchmal geht es glimpflich ab, manchmal aber reichen nur wenige Augenblicke aus, um eine ganze Existenz zu zerstören.

Häufige Ursachen für Gebäudebrände sind:

  • Blitzschlag,

  • technische Defekte,

  • Brandstiftung und

  • Fahrlässigkeit der Bewohner.

Der sorglose Umgang mit offenem Feuer ist ein großes Problem. Kerzen, Adventskränze, Kamine, sie alle stellen potentielle Gefahrenquellen zur Auslösung eines Brandes dar. Daher sollte sich jeder des davon ausgehenden Risikos bewusst sein und es sich immer wieder ins Gedächtnis rufen. Fahrlässigkeit kann sich ebenfalls ungünstig auf die Schadensregulierung der Hausratversicherung auswirken.

Es hat gebrannt – was nun?

Natürlich steht man nach einem Brand unter Schock, dennoch gibt es bestimmte Dinge, die schnellstmöglich zu erledigen sind. Der Versicherungsnehmer ist unter anderem zur Schadenminimierung verpflichtet. Er soll also versuchen, durch seinen persönlichen Einsatz den Schaden geringer ausfallen zu lassen. Das bedeutet nicht, dass man während des Brandes in sein Haus stürmen und so viel herausholen soll, wie nur möglich. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität. Kann man etwas gefahrlos retten, ist das in Ordnung. Ansonsten lässt man es lieber bleiben und die Feuerwehr ihre Arbeit machen.

Wichtig ist vor allem, dass die Meldung des Schadens an die Versicherung zeitnah erfolgt, wobei zeitnah eine Spanne von einigen Tagen umfasst. Ein Telefonanruf reicht dafür erst einmal aus. In der Folge wird die Versicherung die entsprechenden Formulare mit der Post übersenden.

Nach der Schadensmeldung

Der Versicherungsnehmer lässt die Brandstelle vorerst im Originalzustand, selbst wenn er lieber gerne sofort die Spuren beseitigen möchte. Häufig kommt ein Mitarbeiter der Versicherung persönlich vorbei, um sich ein Bild vom Schadensausmaß zu machen. Dann ist es vorteilhafter, nichts verändert zu haben. Die genaue Dokumentation des Schadens, Fotos und eventuelle Zeugenaussagen helfen außerdem bei der Schadensermittlung. Eine solche Dokumentation enthält sinnvollerweise – soweit möglich – ein Bild des in Mitleidenschaft gezogenen Gegenstands, dessen Anschaffungsdatum und Kaufpreis.

Ob die Versicherung einen Mitarbeiter entsendet, richtet sich in der Regel nach der Schadenshöhe. Zum Treffen mit einem solchen hält man am besten alle verfügbaren Unterlagen – Kaufverträge, die selbst angefertigte Schadensdokumentation, Fotos, Polizeiprotokolle usw. – bereit. Die Schadensmeldung kann bei Unsicherheiten außerdem gemeinsam mit dem Mitarbeiter vor Ort ausgefüllt werden. So sollte einer schnellen Schadensregulierung nichts im Wege stehen.