Einbruchsschäden möglichst verhindern

Geschrieben von am 9. April 2012

Eine Hausratversicherung allein sichert noch niemanden tatsächlich gegen die finanziellen Folgen eines Einbruchs ab. Nach begangener Tat muss sich das Opfer nicht nur mit der Situation abfinden, dass jemand Fremdes in die eigenen vier Wände eingedrungen ist, sondern auch noch damit, dass die Hausratversicherung für den Schaden eventuell gar nicht aufkommt. Worauf man auf jeden Fall achten sollte, darüber berichtete die Wirtschaftswoche.

Das Wichtigste überhaupt, wenn man die Wohnung oder das Haus verlässt, ist es, Fenster und Balkontüren zu schließen. Denn wenn diese offen oder auf kipp stehen und es kommt zu einem Einbruch, dann wird dies nicht selten als grobe Fahrlässigkeit betrachtet, die dazu führt, dass man den Versicherungsschutz verliert. Auch der Verschlussbolzen sollte in Ordnung sein. Ein Urteil des Landgerichts Essen beispielsweise fiel gegen den Geschädigten aus. Ihm wurden Reifen aus der Garage gestohlen. Sie war aber nur durch einen verrosteten Verschlussbolzen gesichert, was laut Gericht einfach nicht ausreichend ist.

Aber auch ein ordentliches Schloss allein reicht nicht aus. Denn für fiktive Kosten muss die Versicherung auch nicht aufkommen. Wer beispielsweise die Kosten für die Türreparatur angibt, diese aber gar nicht reparieren lassen will, der bekommt auch kein Geld von der Versicherung.

Vorsicht ist auch in diesem Fall geboten, wenn der Makler den Antragsbogen ausfüllt. Denn auch dann, wenn er Daten vergisst, der Versicherte aber ohne Prüfung unterzeichnet, erlischt der Versicherungsanspruch unter Umständen.

Kategorie / Thema: Allgemein, Hausratversicherung, Nachrichten
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