Praxistipp: Liste des Diebesgutes sofort anfertigen

Geschrieben von am 20. November 2012

Die Hausratversicherung gehört zu den privaten Versicherungen, die neben der Haftpflicht am weitesten verbreitet sind. Kein Wunder, schützt sie doch das Hab und Gut vor Vandalismus, Feuer- und Wasserschäden, Diebstahl und Einbruch und vielen anderen Gefahren. Doch wie sollte man sich nach einem Schaden, wie etwa dem Einbruchdiebstahl konkret verhalten? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher, wenngleich sie glücklicherweise oft nicht in die Verlegenheit kommen, eine solche Schadenmeldung machen zu müssen.

Die Stehlgutliste ist entscheidend

Kommt es zu einem Einbruchdiebstahl, ist sofort die Polizei zu verständigen. Sie kann Spuren des Einbruchs sichern, die unter Umständen zum Täter führen könnten. Damit sie weiß, wonach sie konkret suchen muss, ist der Betroffene verpflichtet, eine Stehlgutliste anzufertigen.

Diese muss unverzüglich nach dem Schadensfall erstellt werden, damit die Chancen gut stehen, das Diebesgut zeitnah ausfindig zu machen. Die Stehlgutliste muss alle Dinge, die entwendet wurden, beinhalten und detailliert aufschlüsseln. Sie ist sowohl der Polizei, wie auch der Hausratversicherung zur Verfügung zu stellen. Denn letztere muss anhand dieser Liste bestimmen, welcher Betrag an den Kunden konkret ausgezahlt wird.

Bei verspäteter Abgabe droht Verlust des Versicherungsschutzes

Wird die Stehlgutliste dagegen verspätet abgegeben, müssen Versicherte damit rechnen, dass der Versicherungsschutz verloren geht. Als Begründung dafür geben Versicherungen an, dass durch die verspätete Abgabe die Chance, das Diebesgut wieder zu finden, verringert wird. Außerdem könnten die Versicherten Manipulationen an der Stehlgutliste vornehmen.

Zudem ist der Polizei, wie auch der Versicherung eine identische Liste zu übermitteln. Kommt es hier zu Abweichungen gehen Versicherer ebenfalls häufig von einer Manipulation aus, die schlussendlich mit dem Verlust des Versicherungsschutzes geahndet werden kann. Für Verbraucher ist es dementsprechend wichtig, sich sofort nach der Spurensicherung durch die Polizei an die Arbeit zu machen. Am besten durchläuft man ein Zimmer der Wohnung nach dem anderen und überprüft, welcher Hausrat konkret fehlt. Vorsicht ist bei Bargeldbeständen geboten, da diese in den meisten Hausratversicherungen nur in begrenzter Höhe abgedeckt sind.

Kategorie / Thema: Allgemein, Hausratversicherung, Nachrichten
  • Facebook
  • Windows Live Favorites
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Yahoo Bookmarks
  • Mister-Wong
  • Share/Bookmark

Kommentare als RSS

Einen neuen Kommentar schreiben:

 

 

 

* Pflichtfelder