Hausratsversicherung

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Kosten

Bei der Hausratversicherung sind die Kosten der Police minimal im Vergleich zu dem Schutz den solche Hausratversicherungen bieten. Je nach Versicherungssumme sind die Kosten meist unter hundert Euro im Jahr.

Kosten der Hausratsversicherung

So hoch sind die Kosten für eine Hausratversicherung

Viele Menschen machen die Entscheidung für eine Versicherung von den dafür entstehenden Kosten abhängig. Die Hausratversicherung ist in diesem Falle als reine Sachversicherung nicht unbezahlbar und stellenweise als relativ günstig zu bezeichnen, obwohl es natürlich enorme Unterschiede bei den Prämien gibt. Was man für eine solche Versicherung bezahlen muss, richtet sich hauptsächlich nach der Höhe der Versicherungssumme. Ihr wiederum liegt der Wert des Hausrats zugrunde, wobei der Wiederbeschaffungswert relevant ist.

Mehrere Rechenwege führen zur Versicherungssumme

Bei der Berechnung der Versicherungssumme sind zwei Varianten bekannt. In einem Haushalt mit einer durchschnittlichen Einrichtung (keine oder nur wenige Wertsachen, keine teuren Elektrogeräte usw.) wird in der Regel eine Pauschale pro Quadratmeter festgelegt. Diese Berechnungsweise empfiehlt sich für einen Großteil der Versicherungsverträge. Befinden sich im Haushalt allerdings Wertgegenstände, hochwertige Möbel und eine große Anzahl von technischen Markengeräten kann die sonst übliche Versicherungssumme zu niedrig sein. Dann werden die einzelnen Gegenstände mit ihrem Anschaffungswert aufgelistet und die Summe der Werte bildet die Versicherungssumme. Da sie üblicherweise höher als der Pauschalwert ist, fallen die Kosten für die Versicherung gleichfalls höher aus. Wer es ganz genau wissen möchte, kann die Versicherungssumme auf beide Arten ermitteln und sich dann für einen genehmen Wert entscheiden.

Wo befindet sich das Objekt mit dem versicherten Gegenstand?

Diese Frage wird ferner für die Prämienberechnung der Hausratversicherung interessant. Dafür werden die bundesweiten Schadenfälle gesammelt und in einer Statistik erfasst. Menschen in vermeintlich sicheren Gegenden bezahlen demzufolge niedrigere Prämien in der Hausratversicherung als Menschen in Gegenden mit häufigeren Schadenfällen wie etwa in einer Großstadt, wo in bestimmten Vierteln viele Einbruchdiebstähle registriert werden. Das Vorgehen lässt sich ähnlich einer Kfz-Versicherung bewerten. Hier werden ebenfalls jährlich die Schadenfälle verzeichnet, um anschließend als Grundlage der Beitragsberechnung für das kommende Jahr zu dienen. Neben der Einstufung nach Postleitzahlen – danach werden die Schadenfälle in der Hausratversicherung geordnet – nehmen die Versicherungsgesellschaften eine Einstufung in eine Tarifzone vor. Zu den Tarifzonen können an dieser Stelle keine genaueren Angaben gemacht werden. Sie werden von den Versicherungen selbst festgelegt und unterscheiden sich dementsprechend enorm.

Kann der Versicherungsnehmer aktiv Einfluss auf die Kosten seiner Hausratversicherung nehmen?

Ja, das ist möglich. Durch Vereinbarung von bestimmten Klauseln, den Einschluss von zusätzlichen Leistungen oder durch einen Selbstbehalt kann der Versicherungsnehmer Einfluss auf die Kosten seiner Hausratversicherung nehmen. Die Vereinbarung eines Selbstbehalts führt beispielsweise zu einer Verringerung der Versicherungsprämie, sollte aber gut überlegt sein. Rabatte, die die Kosten für die Hausratversicherung verringern, werden unter anderem für

  • längere Laufzeiten (10 bis 15 Jahre),

  • Vereinbarung von Lastschrifteinzug,

  • jährliche Zahlweise,

  • andere Policen bei der gleichen Gesellschaft

  • und ähnliches

gewährt. Einen Rechtsanspruch auf einen Rabatt gibt es nicht. Es muss auch nicht zwingend ein Rabatt gewährt werden. Der Umgang mit Rabatten wird von jeder Versicherung anders gehandhabt. Daher sind ein Vergleich verschiedener Versicherungsgesellschaften und deren Leistungen eine gute Empfehlung, um letztendlich die optimale Hausratversicherung zu finden.

Fazit

Die Höhe der Versicherungsprämie richtet sich zuerst nach der Höhe der Versicherungssumme. Hat man also eine hochwertige Einrichtung, viele technische Geräte sowie auch noch einige Wertgegenstände, wird die Prämie schon relativ hoch. Kommt dann dazu, dass der zu Versichernde keinen Selbstbehalt einbauen möchte, wird es noch teurer.

Doch unterscheiden sich die Prämien auch noch nach der Postleitzahl. Denn – ausgehend von der jeweiligen Schadenshäufigkeit in einem Bezirk, werden die Kosten anders kalkuliert. Nimmt man beispielsweise Bewohner in einer ländlichen Gegend, wo eher selten eingebrochen wird als in einer Stadt, sind für diese Personen die Beiträge günstiger. Auch werden bestimmte „schwierige“ Viertel in einer Stadt anders bewertet.

Dazu kommt, dass die Versicherungsgesellschaften eigene Tarifzonen haben und es daher zu gravierenden Preisunterschieden kommen kann. Wie bei allen anderen Versicherungen raten wir, holen Sie sich erst Erkundigungen ein und berechnen Sie von verschiedenen Gesellschaften Ihre individuelle Hausratsversicherungsprämie erst einmal online mit dem Tarifrechner Hausratversicherung.

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