Hausratsversicherung

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Wasserschäden

Ein Versicherungsschaden der durch Wasser hervorgerufen wurde ist über die Hausratversicherung in aller Regel abgesichert. Hausratversicherungen regulieren Wasserschäden schnell und unbürokratisch.

Für einen Wasserschaden steht die Hausratversicherung gerade

Schon geringe Mengen Wasser ziehen unter Umständen weitreichende Konsequenzen nach sich. Im Haus kommt es besonders häufig zu Schäden durch Wasser. Hier können sowohl eindringendes Regenwasser als auch Wasser aus diversen Leitungen und Haushaltsgeräten derartige verursachen.

Typische Wasserschäden entstehen beispielsweise durch

  • ein Auslaufen der Waschmaschine (geplatzte oder abgesprungene Schläuche),

  • ein Auslaufen der Spülmaschine analog zu Schäden durch Waschmaschinen,

  • undichte Abflüsse von Spül- und Waschbecken,

  • verstopfte Rohrleitungen und

  • eindringendes Regenwasser durch Beschädigungen an Fenstern, Dachziegeln usw.

Die Schäden sind oft beträchtlich. Schnell sind mindestens vierstellige Beträge erreicht. Wer eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, befindet sich in der Regel auf der sicheren Seite. Zwar werden nur einige der möglichen Schadensbilder abgedeckt, es sind dafür aber die wichtigsten.

In den Fällen hilft die Hausratversicherung

Die Leistung beim sogenannten Leitungsschaden ist der wohl bedeutendste Passus im Versicherungsvertrag. Mit diesem sind bereits die am häufigsten auftretenden Schäden abgesichert. Unter dem Begriff Leitungsschaden lassen sich alle Schäden zusammenfassen, die durch Wasser aus Leitungen entstanden sind. Ob es sich dabei um Leitungs-, Ab- oder Frischwasser handelt, spielt keine Rolle, das Wasser muss lediglich direkt aus einer Wasserleitung oder aus einem Haushaltsgerät mit Verbindung zu einer Wasserleitung stammen. Dementsprechend ist der Wasseraustritt aus der defekten Waschmaschine versichert. Läuft allerdings Wasser aus einem Aquarium aus, leistet die Hausratversicherung nicht, es sei denn, man hat den Versicherungsschutz entsprechend erweitert.

Schadensminimierung auch beim Wasserschaden Pflicht des Versicherungsnehmers

Für jede Inanspruchnahme der Hausratversicherung gilt für den Versicherungsnehmer die Pflicht zur Minimierung des Schadens. Bei austretendem Leitungswasser muss er dementsprechend den Zulauf abstellen oder blockieren. Benötigt er dafür die Hilfe eines Hausmeisters oder eines Handwerkers, ist dieser unverzüglich zu bestellen. Ferner kann die Feuerwehr benötigt werden. Wurden die vorgenannten Schritte ausgeführt, steht nun die „Rettung“ des Hausrats an. Soweit es möglich ist, werden elektrische Geräte, Teppiche, Möbelstücke und weitere empfindliche Objekte aus dem Gefahrenbereich entfernt. Ergreift der Versicherungsnehmer keine Maßnahmen zur Schadensminderung, kann sich dies negativ auf die Entschädigungssumme auswirken. Zu guter Letzt ist eine zeitnahe Meldung des Schadens an die Hausratversicherung vorzunehmen. Ideal ist ein Anruf noch am gleichen oder zumindest am darauf folgenden Tag, dann ist für die schriftliche Schadensmeldung ein wenig mehr Zeit. Inzwischen lassen sich diese oft auch per E-Mail erledigen, sodass zwischen Schaden und Regulierung stellenweise nur wenige Tage liegen.

Bei Wasserschäden gemeinsam mit der Versicherung entscheiden

Die Regulierung beziehungsweise Beseitigung von Wasserschäden ist aus dem Grunde schwierig, weil man nichts über Folgeschäden weiß. Dringt beispielsweise Feuchtigkeit in eine Wand ein, kann es erst Wochen oder sogar Monate später zu einer Schimmelbildung kommen, die eindeutig auf den Wasserschaden zurückzuführen ist. Die Hausratversicherung hätte unter Umständen die Kosten für spezielle Maßnahmen zur Trocknung der Wand übernommen, sofern sie darüber in Kenntnis gesetzt worden wäre. Bei einem anschließenden Schimmelbefall könnte die Schadensregulierung versagt werden. Die Folgen eines Wasserschadens sind selten absehbar und können ungemein ins Geld gehen. Deshalb sind Entscheidungen zusammen mit der Hausratversicherung wichtig. Möchte man eine Maßnahme durchführen, mit welcher die Versicherung nicht einverstanden ist, bleibt man womöglich auf den Kosten sitzen. Stellen sich dazu noch Folgeschäden ein, kommt es schnell zu einem hohen finanziellen Verlust.